Lösungsfokussierte Retrospektiven

Lösungsfokussierte Retrospektiven

Re-charge your retrospectives

Sie wünschen sich Lösungen statt Jammern? Veränderung statt Stillstand? Eine Aufbruchstimmung im Team? In diesem praxis-orientierten Training erlernen und erleben Sie Retrospektiven so zu führen, dass Sie nachhaltige Veränderungen bewirken können.

Foto: Zweiergespräch im Training

Zielgruppe: ScrumMaster, Teamleiter, alle die Meetings moderieren

Was sind Retrospektiven?

Wörtlich übersetzt ist eine Retrospektive eine Rückschau. Anfänglich war damit die Rückschau am Ende eines Projektes gemeint. Doch heutzutage bezeichnet dieser Begriff üblicherweise ein regelmäßig wiederkehrendes Event, dessen Ziel es ist, die Arbeit eines Teams bzw. einer Organisation kontinuierlich zu verbessern – ein Thema, das wohl in jeder Arbeitsumgebung hilfreich ist.

Die Herausforderung

In der Praxis sind Retrospektiven häufig beliebte Tummelplätze für ausschweifende Gespräche über Misserfolge, Schuldzuweisungen und die schwierigen Rahmenbedingungen im Unternehmen, die Erfolge unmöglich machen. Für den Moderator ist es dann oft herausfordernd bis unmöglich, die Beteiligten in Richtung Verbesserungsideen und Lösungsfindung zu dirigieren. Genau hier setzt dieses Training an.

Für wen ist das Training gedacht?

Es ist vor allem für bereits erfahrene Scrum Master und Moderatoren von Meetings gedacht. Sie erlernen in zwei Tagen all jene Fertigkeiten, um Retrospektiven künftig von Beginn an noch ziel- und ergebnisorientierter zu moderieren. „Gestalten statt jammern“ ist hier die Devise. Und ein bisschen Spaß darf dabei auch nicht zu kurz kommen. Veronika und Ralph haben das Konzept der lösungsfokussierten Retrospektiven auf Basis ihrer Expertise rund um agiles und lösungsfokussiertes Arbeiten entwickelt. Dabei ist jedes Training einmalig, weil immer wieder neue Ideen einfließen dürfen.

Die Inhalte

Neben den fünf Schritten lösungsfokussierter Retrospektiven und zahlreichen Tools für jeden dieser Schritte ist auch der Umgang mit herausfordernden Situationen Schwerpunktthema in diesem Training.
Sie erleben, planen und moderieren Interventionen für unterschiedliche Zeithorizonte: Von der 15-Minuten-Retro bis zur Ganztags-Retrospektive sind Sie künftig für jedes Format bestens gerüstet.

Das Training findet ab 8 Personen statt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist beschränkt, so dass wir die Gruppenarbeiten bestmöglich betreuen können.

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Ihre Trainer

Dr. Ralph Miarka
Senior Coach & Trainer
Dass ich mal Trainer werden würde, war schon sehr früh vorauszusehen. Bereits als kleiner Junge habe ich meinen Mitschülern Nachhilfe gegeben. In der Schule durfte ich so manche Mathe-Stunde selbst unterrichten und auf der Uni sogar ein ganzes Begleitseminar für meine Kommilitonen übernehmen. Lassen Sie uns jedoch von vorne beginnen… Ich wurde in Rostock geboren, bin in Leipzig und Berlin aufgewachsen. Schon mit 16 bin ich von zuhause weg und nach Magdeburg zur Lehre (Berufsausbildung zum Facharbeiter für Nachrichtentechnik mit Abitur an der Betriebsberufsschule der Deutschen TELEKOM, 1988 – 1991) gegangen. Anschließend habe ich in Leipzig (Diplomstudiengang Informatik an der Universität Leipzig, 1992 bis 1998) und England studiert. Meine Wurzeln sind also nicht besonders tief, dafür recht weitläufig, könnte man sagen. Ich habe gelernt, mich an vielen Orten heimisch zu fühlen und schnell gute Verbindungen zu Menschen aufzubauen. Veränderung ist für mich kein Schlagwort, sondern eine gelebte Notwendigkeit, um im Leben vorwärts zu kommen. Mein inhaltliches Spezialgebiet war schon immer die Technik. Im Besonderen, die Software-Entwicklung. Mein Studium in England (1998 bis 2002) Von 1998 bis 2004 habe ich in Canterbury (England) gelebt und bis 2002 an der Universität Kent studiert. Neben dem Studium hatte ich Gelegenheit, bereits an der Universität Konzepte für Vorlesungen zu erstellen und selbst Seminare durchzuführen. Eine große Ehre und eine tolle Gelegenheit zu lernen. 2004 wurde ich dann Retention Project Officer an der Unit for the Enhancement of Learning and Teaching, was bedeutet, dass mir die Verantwortung für Aufgaben im Bereich Student Support und Retention übertragen wurde, die Entwicklung einer auf WebCT basierenden virtuellen Lernumgebung, die Durchführung von Workshops zu den Themen Präsentationstechnik, Lernmethodik sowie Fachkurse und die Wartung und Entwicklung der UELT Webseiten inklusive generellem IT Support. An Mut und Selbstbewusstsein hat es nicht gefehlt und ich bin bis heute stolz auf das große Vertrauen, das mir damals entgegengebracht wurde. Meine Karriere bei Siemens (2005 bis 2009) Während meines Studiums besuchte ich einen Freund und Studienkollegen in Wien. Der Zufall, oder viel mehr seine Schwester, hat mir dort einen Praktikumsplatz bei der Siemens Programm- und Systementwicklung Österreich beschert. Mein damaliger Chef hat mich von da an immer wieder in meine heutige Heimatstadt zurückgeholt. Nach Beendigung meines Ph.D.-Studiums bot er mir 2005 eine fixe Stelle an – und ich habe angenommen. Von da an legte ich bei Siemens eine wahre Bilderbuchkarriere hin. Ich startete als Teilprojektleiter, stieg alsbald zum Projektleiter auf und nahm anschließend sämtliche Stufen über den Junior Projektmanager und den Projektmanager (2006 bis 2008) hin zum internen agile Consultant und schließlich zum Leiter des Support Centers Projektmanagement (2009) Der Schritt in die Selbstständigkeit (2010 bis heute) Wirtschaftliche Veränderungen brachten die Überlegung nahe, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Die agile Arbeitsweise hatte mich fasziniert und ich wollte fortan mein Wissen auch anderen Unternehmen zu Verfügung stellen. Seitdem darf ich Scrum-Einführungen, Coachings, Meetingmoderationen und Trainings für namhafte Firmen in Österreich, der Schweiz und Deutschland durchführen: Symena Software and Consulting GmbH (10/2010) Deutsche Telekom, T-Systems (07/2010 bis 07/2011) Agfa Healthcare (01/2010 bis 11/2011) Atos IT Solutions and Services GmbH (09/2011 bis 02/2012) Bison AG Schweiz (01/2012 bis 10/2013) Adcubum Schweiz (12/2013 bis 09/2014) Paysafecard Wien (11/2013 bis 05/2014) Moelia, Spanien / Megadon AG, Schweiz (02/2015 bis 03/2015) EVVA Sicherheitstechnologie GmbH, Wien (09/2014 bis 01/2016) Greentube Internet Entertainment Solutions, Wien (12/2014 bis 06/2016) Robert Bosch AG, Stuttgart (05/2016 bis 03/2017) finnova AG Bankware, Lenzburg (09/2017 bis 12/2017) Sprache Ich trainiere auf Deutsch – und leidenschaftlich gerne auch in englischer Sprache. Meine persönlichen Stärken Zu meinen ganz besonderen Stärken zählt mit Sicherheit meine Fähigkeit, andere mitzureißen und zu begeistern. Ich liebe es, Trainings zu geben und mein Wissen und meine Einsichten mit den Teilnehmern zu teilen. Ich lese sehr gerne und viel – vor allem auch Fachliteratur. Eine Stärke ist, die dort gefundenen Inhalte für unsere Kunden in nutzbare Information und anwendbare Tools umzuwandeln. Viel davon entsteht auch in der Diskussion mit Veronika. Ich habe ein Talent für Überblick und Struktur. In unseren Trainings sorge ich beispielsweise auch dafür, dass die Inhalte gut sicht- und merkbar für die Teilnehmer aufbereitet und angebracht sind. Das ermöglicht uns immer wieder, auf Teilnehmerwünsche einzugehen und damit vom Trainingsleitfaden abzuschweifen, ohne die Richtung zu verlieren. Ich bin ein guter Redner und schaffe es, auch schwierigste Inhalte gut verstehbar rüberzubringen und in den passenden Kontext für die Anwesenden zu bringen. Ja – und Veronika sagt, ich bin auch ein guter Zuhörer. Ich interessiere mich für meine Gesprächspartner und frage auch gerne nach. Irgendwie bin ich offenbar jemand, zu dem man leicht Vertrauen fassen kann. Ich freue mich über diese Gabe und möchte sie hier auch als besondere Stärke anführen. Weiterbildungen und Zertifizierungen 2006 bis 2008 durfte ich eine Projektleiterausbildung bei Siemens AG Österreich absolvieren. Seither bin ich auch: • Zertifizierter Projektmanager (zPM) nach IPMA und • Zertifizierter Projektmanager nach PM@Siemens. Während dieser Zeit durchlief ich auch verschiedene Zertifizierungsprozesse der Scrum Alliance zu agilem Arbeiten: • Certified Scrum Master (2006) • Certified Scrum Product Owner (2007) • Certified Scrum Professional (2008) • Certified Team Coach (Dez. 2017) 2010 bis 2012 machte ich die Ausbildung zum MSc Systemischer Coach an der European Systemic Business Academy in Wien. Die Schwerpunkte im dort gelehrten Coaching liegen auf systemischen, konstruktivistischen und lösungsorientierten (!) Inhalten. Die Ausbildung ermöglichte auch eine • Zertifizierung nach ISO 17024, die ich für mich in Anspruch nahm. Ein Highlight in 2011 war das Seminar „Training from the Back of the Room“ mit Sharon Bowman, in dem ich viel hilfreiches Handwerkszeug für Trainer erlernen und erproben konnte. 2012 nahm ich am Seminar „Die hohe Schule des Coachings“ mit Peter Szabo teil – dort traf ich auf Veronika – und am Seminar „Team Coaching – A Solution Focused Approach“ mit Evan George vom BRIEF Institut in London. 2013 besuchte ich auch ein Seminar mit Gunther Schmidt „Systemisch-Lösungsfokussierte Beratung für schwierige Fälle“ Seit Dezember 2017 bin ich ein Scrum Alliance Certified Team Coach (2018). Alle weiteren Kongresse und Fortbildungen finden Sie unter unseren gemeinsamen Auftritten.   jQuery(document).ready(function($){var data={action:'asa_async_load',asin:'3864902568',tpl:'default',params:'{"comment":"Nun ja \u2013 dieses Buch kennen wir von allen am Besten und k\u00f6nnen es uneingeschr\u00e4nkt empfehlen. \u263a Es geht um L\u00f6sungsfokus um Coaching von Teams und Einzelpersonen um den Umgang mit selbstorganisierten Teams Konfliktl\u00f6sung und die Moderation von (agilen) Meetings. 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Veronika Kotrba
Senior Coach und Trainerin für Lösungsfokussierte Führung und Kommunikation; Master in Coaching, CSM, PSM, PSPO
Mein beruflicher Werdegang ist – sagen wir mal – abwechslungsreich. Ich war irgendwie überall ganz gut und ganz glücklich – aber nirgends so richtig richtig am Platz. Voll Bewunderung beobachtete ich die geradlinigen Karrierewege so mancher Mitschüler, die genau zu wissen schienen, wo ihr Zuhause in der Berufswelt zu finden war, während ich mich serpentinenartig durch die Berufswelt schlängelte. Heute weiß ich, wo ich hingehöre. Ich bin angekommen. Und jede einzelne Serpentine hat mich hierher geführt. Reformpädagogik als Coaching-Wurzel 1994 bis 1997 absolvierte ich eine Ausbildung an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Wien zur Volksschullehrerin. Besonderes Interesse galt schon damals dem Thema Reformpädagogiken. Ich nahm an zwei Studienreisen nach Holland teil, wo ich die Praxis der Reformpädagogik eine Zeit lang hautnah miterleben durfte. Serpentine 1: Das Prinzip, das Maria Montessori „Hilf mir, es selbst zu tun!“ nannte, begleitet mich seither wohin immer ich gehe. Die Lehrerin 1997 bis 2000 habe ich an Volksschulen in Wien unterrichtet. Zuerst als Begleitlehrerin für Kinder nichtdeutscher Muttersprache, danach als Klassenlehrerin einer ersten Klasse. Serpentine 2: So trennend manche Kultur- oder auch Altersunterschiede sein können – mit Wertschätzung und Anerkennung kann ich Verbindung zu jedem Menschen herstellen. Serpentine 3: Wenn ich die Probleme anderer zu meinen eigenen mache, bin ich nicht mehr hilfreich. Nur, wenn ich vertraue, dass jeder Mensch die Kompetenz hat, seine Probleme selbst zu lösen, kann ich dabei unterstützen. Erste unternehmerische Gehversuche Neben der Unterrichtstätigkeit absolvierte ich 1997/98 eine Ausbildung zur Farb-, Stil-, und Imageberaterin und versuchte mich erstmals in diesem Bereich selbstständig zu machen. Zunächst für Privatpersonen, die ihren eigenen Stil perfektionieren wollten, später für Menschen, die auf Jobsuche waren und Sicherheit für ihre Vorstellungsgespräche suchten. Schließlich trainierte ich ganze Vertriebsmannschaften in Finanzdienstleistungsunternehmen zum Thema „Der richtige Auftritt beim Kundentermin“. Serpentine 4: Der erste Eindruck zählt. Kleider machen nicht nur Leute, sondern tragen auch wesentlich zum eigenen Wohlgefühl bei. Selbstbewusstsein kann also von außen durchaus unterstützt werden. Serpentine 5: Selbstständigkeit ist toll! Keiner sagt dir was du zu tun hast. Selbstständigkeit ist anstrengend! Keiner sagt dir, was du zu tun hast. Führung und Vertrieb 2000 bis 2001 durfte ich als Trainee an einer 12-monatigen Intensivausbildung für künftige Vertriebsführungskräfte bei UNIQA (österreichisches Versicherungsunternehmen) teilnehmen: Neben umfangreichen Führungs- und Vertriebsseminaren sammelte ich dort erste Erfahrungen im Außendienst und in der Beratung von Kunden. Serpentine 6: Der Kunde kennt seine eigene Situation am besten. Er weiß genau, was er braucht! Und ich weiß es nicht besser! Langfristige Kundenbeziehungen leben von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung. Change-Management 2001 bis 2004 war ich dann als Point Of Sales Trainerin für die selbstständigen Exlusiv-Vertriebspartner von UNIQA in Wien tätig. In diese Zeit fiel auch die Übernahme von AXA-Österreich durch UNIQA, ein Change-Management-Prozess, den ich in Wien in Form der praktischen und persönlichen Integration der Generalagenturen, begleiten durfte. Keine leichte Aufgabe. Unschätzbar lehrreich. Sehr intensiv. Serpentine 7: Jeder Mensch hat aus seiner Sicht absolut Recht! Wenn ich mich bemühe, andere Sichtweisen zu verstehen und zu akzeptieren, kann ein gemeinsamer Weg gefunden werden. Versicherungskauffrau 2003 schloss ich meine Ausbildung zur „Geprüften Versicherungskauffrau“ beim Bildungswerk der österreichischen Versicherungswirtschaft (BÖV) ab und damit meine nächste Berufsausbildung. 2004 bis 2006 wechselte ich zu einer der von mir bis dahin betreuten Versicherungsagenturen in den Außendienst um mein Studium (wird weiter unten beschrieben) zu finanzieren. Den Grundstock an Kunden bildeten dabei hauptsächlich immer noch jene Kunden aus dem Traineeprogramm 3 Jahre davor. Serpentine 8: Die Sache mit dem Menschenbild und den Beziehungen scheint auch langfristig tatsächlich zu funktionieren! Studium 2004 – 2006 studierte ich an der PEF Privatuniversität für Management in Wien im Studiengang zum „Master in Coaching und lösungsfokussiertem Management“ – Diese Entscheidung war für mich lebensverändernd! Günter Lueger, Hans-Peter Korn, Peter Heimerl, Ruth Krumböck, Ferdinand Wolf, Mathias Varga von Kibed, Gunther Schmidt, Peter Szabo, Steve de Shazer und viele mehr haben mich und meine berufliche Laufbahn seither stark geprägt. Serpentine 9: Der Lösungsfokussierte Ansatz gibt meinem Leben eine neue Richtung. Coaching, Training, Moderation Seit 2006 bin ich also nun schon als Coach für unterschiedliche Kunden tätig. Ich habe für ibis acam Langzeitarbeitslose gecoacht, für die Pioneer Investments Austria Workshops und Teambuildings moderiert, für die Pädagogische Hochschule in Niederösterreich Lehrerfortbildungen zur Lösungsfokussierten Kommunikation mit Eltern und Schülern durchgeführt und mich nach und nach in Richtung Führungskräfte-Coach und Trainerin für Lösungsfokussierte Führungskommunikation weiterentwickelt. Serpentine 10: Verschiedene Kundengruppen sprechen verschiedene Sprachen. Manche dieser Sprachen sind mir vertrauter als andere. Ich muss nicht jede Branchensprache sprechen. Solution Management Center 2008 bis 2015 durfte ich immer wieder und mit steigender Intensität mit Günter Lueger, meinem hochgeschätzten Studiengangsleiter an der Uni, Mentor und Freund zusammenarbeiten. Für sein Institut, das Solution Management Center in Wien, habe ich Kundenprojekte abgewickelt, Konzepte entwickelt, Aufträge akquiriert und immer wieder auch Lehrgangs- und Seminarmanagement übernommen, was mir die kostenlose Teilnahme an zahlreichen Seminaren ermöglichte (z.B. Gunter Schmidt „Systemisch-Lösungsfokussierte Beratung für schwierige Fälle“, Evan George „Team Coaching – A Solution Focused Approach“, Peter Szabo „Die hohe Schule des Coachings“, „Multiskalierungen“, Lehrgang Resilienz u.v.m.) Serpentine 11: Zum Trainerdasein gehört jede Menge Handwerkszeug – hier durfte ich viel ausprobieren und lernen. Viktor Frankl 2009: Ich absolviere eine 6-tägige Weiterbildung zur „Sinn- und Werteorientierung in der Wirtschafts- und Arbeitswelt“ bei Paul M. Ostberg Serpentine 12: Viktor Frankls Sinnlehre wird ein weiterer fixer Bestandteil meines Denkens und Handelns. Sie ist die Basis für jede Form intrinsischer Motivation. Pädagogische Führungskräfte 2012 wurde ich gemeinsam mit Günter Lueger zu den Wiener Kinderfreunden eingeladen – dem zweitgrößten Wiener Kindergartenbetreiber nach der Stadt Wien selbst. Wir wurden gebeten, für die Kindergartenleiterinnen lösungsfokussierte Einzelcoachings anzubieten. Aus diesem Auftrag ergab sich eine Reihe von weiteren Schritten: Ich durfte das Curriculum der Leiterinnenausbildung um einige Lösungsfokussierte Inhalte erweitern und darf bis heute so manches Seminar dort halten. In der Zwischenzeit bin ich auch stolzer Teil der Leiterinnenausbildung bei der St.Nikolausstiftung (dem drittgrößten Anbieter von Kindergärten in Wien). Ich habe einen Morgen- und Abendlehrgang für Kindergartenleiterinnen ins Leben gerufen und aufgebaut und auch den Einzug der Potenzialfokussierten Pädagogik in den Kindergarten angestoßen und vorangetrieben. Serpentine 13: Kindergartenleitung – zurück in der Pädagogik und doch in einem ganz neuen Feld. Ich bin stolz und glücklich in diesem wichtigen Bildungsbereich einen kleinen und doch wertvollen Beitrag leisten zu können. Agile Welt 2012 begegnete ich Ralph: Er nahm mich mit zum Agile Coach Camp Germany, wo ich erstmals Kontakt zur agilen Community hatte. Zunächst war ich sehr nervös. Was sollte ich ein ganzes Wochenende lang mit lauter Softwaretypen anfangen? Doch ich erkannte schnell starke Parallelen der agilen Denkweise zum Lösungsfokus! Ich saugte neues Wissen auf, wie ein ausgetrockneter Schwamm. Und wann immer ich bereit war, Lösungsfokussierte Inhalte zu den Diskussionen beizusteuern, stieß ich auf große Neugier und offene Ohren. Serpentine 14: WOW! Ich passe also in noch eine Welt, von der ich das so niemals gedacht hätte. Ich fühle mich in der Agilen Community inhaltlich aufgehoben, nützlich und willkommen. Die Denkweisen stimmen großteils überein und lösungsfokussiertes Coaching kann zu besserer Softwareentwicklung beitragen. Wer hätte das gedacht? Lösungsfokus und Agil Ralph hat sich das gedacht. Von da an arbeiteten wir intensiv daran, beide Welten miteinander zu verknüpfen. Wir reichten bei zahlreichen Konferenzen unsere Beiträge ein und wurden bisher auch immer eingeladen. Das freut und ehrt uns natürlich – und es beweist, dass unsere Theorie stimmt: Wir können einen wertvollen Beitrag leisten. Serpentine 15: Wir erarbeiten uns einen guten Ruf in der Community und sind gern gesehene Vortragende auf Konferenzbühnen. Danke! 2015 war ein Jahr der großen Veränderungen für mich: Ich zog mich langsam und dankbar aus der Zusammenarbeit mit Günter Lueger zurück. Er hat mich vieles gelehrt, mich beruflich wie auch privat über all die Jahre enorm unterstützt und gefördert. Ich empfehle jedem, der einen Weg als Lösungsfokussierter Coach und Berater einschlagen möchte, bei ihm in die Lehre zu gehen. Serpentine 16: Wer etwas Neues ergreifen will muss Altes manchmal loslassen – so ein alter Spruch mit so viel Bedeutung für mich. Buchveröffentlichung und Unternehmensgründung Gemeinsam mit Ralph gründete ich die sinnvollFÜHREN GmbH. Wir möchten Agilen, Pädagogischen und Vertriebsführungskräften mit lösungsfokussierten Inhalten tatkräftig unter die Arme greifen. Unser erstes gemeinsames Buch erschien: „Agile Teams lösungsfokussiert coachen“. Es ist mehr als das Zusammenspiel von agil und lösungsfokussiert. Es ist vielmehr eine eigene Komposition von wirksamen Haltungen und Vorgehensweisen – vielleicht sogar das sinnvollFÜHREN-Konzept. Wer weiß das schon so genau? Serpentine 17: Die Erkenntnis, dass alle meine Serpentinen nötig waren, um zu dieser branchenspezifischen Mehrsprachigkeit zu kommen, hilft mir sehr. Heute mag ich Serpentinen. Ich bin schon gespannt, wohin die nächste führen wird! Sprache Ich trainiere öfter auf Deutsch als auf Englisch. Die Lösungsfokussierte Kommunikation lebt von dem bewussten Einsatz von Sprache. Mein hoher diesbezüglicher Qualitätsanspruch kann von meinen Englischkenntnissen zwar mittlerweile halbwegs bedient werden, sicherer fühle ich mich jedoch immer noch in meiner Muttersprache. Sichere branchenspezifische Sprachkenntnisse bringe ich übrigens in der Pädagogik, im Vertrieb, in der Versicherungswelt und zunehmend in der agilen IT-Landschaft mit. Meine persönlichen Stärken Nun habe ich die „magische 40“ endlich überschritten – ein herrliches Gefühl. Ich stehe mitten im Leben, die Kids werden jeden Tag selbstständiger, ich brauche niemandem mehr etwas zu beweisen und ich weiß genau was ich kann (und was ich nicht kann). Ich kann Menschen begeistern und bin auch selbst sehr begeisterungsfähig, wenn mir ein Gedanke gefällt. Ich bin gerne kreativ und entwickle – meistens gemeinsam mit Ralph – ständig neue Modelle (Kokosnussmodell, Lösungspyramide), Ideen und Tools (Das Geschafft-Buch, die Merci-Runde, Praxisbogen für das SFR-Gespräch von Günter Lueger) für Lösungsfokussierte Führungskommunikation. Ich schreibe gerne und dichte auch hin und wieder (Hokuspokus Lösungsfokus, Zilli Zöpfchen und die Kokosnuss). Ich bin geduldig, ehrgeizig und sehr streng mit meinem eigenen Qualitätsanspruch, d.h. ich prüfe genau, was zu unserem Konzept aus meiner Sicht dazu passt und was nicht. In Trainings bevorzuge ich einen durchdachten zeitlich eher lockeren Fahrplan und passe ihn flexibel an aktuelle Bedürfnisse der Teilnehmenden an – immer mit dem Fokus auf das zu erreichende Lern- bzw. Entwicklungsziel)   jQuery(document).ready(function($){var data={action:'asa_async_load',asin:'3864902568',tpl:'default',params:'{"comment":"Nun ja \u2013 dieses Buch kennen wir von allen am Besten und k\u00f6nnen es uneingeschr\u00e4nkt empfehlen. \u263a Es geht um L\u00f6sungsfokus um Coaching von Teams und Einzelpersonen um den Umgang mit selbstorganisierten Teams Konfliktl\u00f6sung und die Moderation von (agilen) Meetings. 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