Konfliktkostenrechner
von sinnvollFÜHREN
Was kostet ein ungelöster Konflikt?
Konfliktkosten stehen in keiner Bilanz als eigene Position. Sie entstehen unter anderem durch gebundene Arbeitszeit, Krankheitstage, verlorene Kunden oder notwendige Wiederbesetzungen.
Der Rechner richtet sich an Führungskräfte, HR-Verantwortliche und andere Personen, die die wirtschaftlichen Auswirkungen eines konkreten Konflikts einschätzen möchten. Er schätzt, was der Konflikt bisher gekostet hat und welche Kosten in den nächsten zwölf Monaten entstehen können, wenn sich nichts ändert. Dafür brauchst du keine Buchhaltungsdaten: Sechs Angaben genügen.
Eine exakte Berechnung ist nicht möglich, weil indirekte Folgen und zukünftige Entwicklungen nicht vollständig messbar sind. Deshalb verwendet der Rechner nachvollziehbare Annahmen und zeigt eine realistische Spanne statt einer scheinbar exakten Zahl. Alle verwendeten Werte sind mit Quelle und Jahr dokumentiert.
Solange du keinen ausführlichen Report per E-Mail anforderst, bleiben deine Eingaben ausschließlich in deinem Browser.
Eure Konfliktkosten (Spanne)
- Bisher aufgelaufen
- –
- Nächste 12 Monate, wenn nichts passiert
- –
Dunkel: Untergrenze, auf die wir uns festlegen · hell: Obergrenze mit Eskalationsfaktor und Vorkosten
- Arbeitszeitkosten (nächste 12 Monate)
- –
- Fluktuation (nächste 12 Monate)
- –
- Krankheit (nächste 12 Monate)
- –
- Kontraproduktives Verhalten (nächste 12 Monate)
- –
- Kundenverluste (nächste 12 Monate)
- –
- Projektschäden (nächste 12 Monate)
- –
- Entgangene Aufträge (nächste 12 Monate)
- –
- Zusätzliche Kontrollen und Doppelarbeit (nächste 12 Monate)
- –
- Anreiz- und Haltekosten (nächste 12 Monate)
- –
- Arbeitsrechtliche Kosten (nächste 12 Monate)
- –
Was das im Alltag heißt
So rechnen wir – mit euren Zahlen
Jeder Schritt zeigt die Rechnung mit euren Eingaben und die Quelle des verwendeten Werts.
- Was eine Arbeitsstunde den Betrieb kostet – Lohnnebenkosten-Richtwerte AT/DE/CH, gerundet (2026) – Dienstgeberbeiträge/Lohnnebenkosten als Aufschlag auf das Bruttojahresgehalt. Richtwerte. Verbreiteter Kalkulationswert (Projekt-/Personalcontrolling) (2026) – Rechenwert zur Umlage des Jahresgehalts auf Stunden; bewusst konservativ gerundet.
- Stunden, die jede Woche im Konflikt verschwinden – CPP/OPP Global Human Capital Report (2008) – n=5.000 in 9 Ländern; 3,3 h ist der Deutschland-Wert (höchster im Sample). Für AT/CH übertragen – als Übertragung deklariert. Eigene Annahme (2026) – Indirekt Betroffene (Umfeld, Schnittstellen) wenden etwa ein Drittel der Konfliktzeit direkt Beteiligter auf. Deklarierte Setzung, überschreibbar.
- Kosten je Woche – KPMG-Formel I: Arbeitszeit × Entgelt = Mindestkosten
- Bisher aufgelaufen, Untergrenze – Kalendermathematik (52/12) (2026) Retrograde Schätzung nach PwC/Viadrina IV (2013): Personen × Kosten × Reichweite × Intensität × Dauer
- Bisher aufgelaufen, Obergrenze – Eigene Setzung auf Basis Glasl, Konfliktmanagement (Eskalationsstufen 1–9) (1980) – Keine Studie misst Kosten je Eskalationsstufe; der Multiplikator ist eine deklarierte Annahme (a = Glasl 1–3, b = 4–6, c = 7–9) und geht nur in die Obergrenze ein. KPMG/Unternehmerschaft Düsseldorf, Best Practice Konflikt(kosten)-Management (2012) – Die Studie empfiehlt pauschal mind. 10 % Aufschlag für die Phase, bevor der Konflikt sichtbar wurde. Geht nur in die Obergrenze der Spanne ein.
- Nächste 12 Monate, wenn nichts passiert – Festlegung: 12-Monats-Forecast bei Nicht-Intervention (2026) – Fortschreibung des Status quo, keine Eskalationsdynamik unterstellt (konservativ).
- Dazu aus dem Detailrechner – Jede Position hat im Detailrechner ihre eigene Quelle; die Summe steht im Aufriss.
Was eine Klärung einsparen kann
- Belastender Anteil (50 %) der Kosten der nächsten 12 Monate
- –
- Davon realistisch im ersten Jahr einsparbar (25-%-These, KPMG 2009)
- –
Nicht alle Konfliktkosten lassen sich einsparen: Ein Teil der Reibung ist produktiv, weil im Ringen um Sachfragen bessere Lösungen entstehen. Die erste Zeile zeigt den belastenden Rest – im Standard die Hälfte der Kosten der nächsten 12 Monate, einstellbar im Detailrechner unter „Rechenweise". Die zweite Zeile ist die vorsichtige Erwartung fürs erste Jahr: Von diesem Rest setzen wir höchstens 25 % an.
Hinweis: Der Plausibilitäts-Deckel greift – die Produktivitätsverluste sind auf 100 % der Jahres-Personalkosten der Betroffenen gekappt (Wiederbesetzungskosten bleiben ungekappt). Details im Methodenanhang.
Untergrenze: reine Arbeitszeitkosten (entgeltbasierte Mindestkosten nach KPMG-Formel I). Obergrenze: mit Eskalationsfaktor und 10 % Vorkosten-Aufschlag (KPMG 2012). Der Detailrechner ergänzt alle neun KPMG-Kategorien in den Dimensionen Person, Team und Organisation.
Genauer rechnen: Detailrechner nach den 9 KPMG-Kategorien
Alle Angaben beziehen sich auf diesen Konflikt. Leere Felder bedeuten: Position nicht ansetzen – das Ergebnis bleibt dadurch bewusst konservativ.
Ausführlicher Report per E-Mail
Der Report hält deinen Stand mit Datum fest und ergänzt, was die Seite nicht zeigt: alle Eingaben als nachrechenbare Tabelle, die Einordnung gegenüber der Studienlage, den Vergleich „nichts tun oder klären" und unsere Empfehlung samt Wirtschaftlichkeit.
Womit wir rechnen – alle hinterlegten Werte und Annahmen
- Konfliktbefassung pro Woche (direkt Beteiligte): 3,3 h/Woche Studie CPP/OPP Global Human Capital Report (2008) – n=5.000 in 9 Ländern; 3,3 h ist der Deutschland-Wert (höchster im Sample). Für AT/CH übertragen – als Übertragung deklariert.
- Zeitanteil indirekt Betroffener: 0,33 Faktor Annahme Eigene Annahme (2026) – Indirekt Betroffene (Umfeld, Schnittstellen) wenden etwa ein Drittel der Konfliktzeit direkt Beteiligter auf. Deklarierte Setzung, überschreibbar.
- Jahresarbeitsstunden (Vollzeit, kalkulatorisch): 1.720 h/Jahr Praxiswert Verbreiteter Kalkulationswert (Projekt-/Personalcontrolling) (2026) – Rechenwert zur Umlage des Jahresgehalts auf Stunden; bewusst konservativ gerundet.
- Wochen je Monat (kalkulatorisch): 4,33 Wochen amtlich Kalendermathematik (52/12) (2026)
- Prognosezeitraum: 52 Wochen Annahme Festlegung: 12-Monats-Forecast bei Nicht-Intervention (2026) – Fortschreibung des Status quo, keine Eskalationsdynamik unterstellt (konservativ).
- Vorkosten-Aufschlag (verdeckte Konfliktphase): 0,1 Faktor Studie KPMG/Unternehmerschaft Düsseldorf, Best Practice Konflikt(kosten)-Management (2012) – Die Studie empfiehlt pauschal mind. 10 % Aufschlag für die Phase, bevor der Konflikt sichtbar wurde. Geht nur in die Obergrenze der Spanne ein.
- Arbeitgeber-Vollkostenfaktor auf das Bruttogehalt: AT 1,3 · DE 1,28 · CH 1,18 Faktor Praxiswert Lohnnebenkosten-Richtwerte AT/DE/CH, gerundet (2026) – Dienstgeberbeiträge/Lohnnebenkosten als Aufschlag auf das Bruttojahresgehalt. Richtwerte.
- Bruttojahresgehalt – Vorbelegung (Median Vollzeit, gerundet): AT 55.000 · DE 54.000 · CH 84.000 pro Person und Jahr amtlich Median-Bruttojahreseinkommen Vollzeit laut Statistik Austria, Destatis und Bundesamt für Statistik (Schweiz), auf Tausender abgerundet (2025) – Datenjahr je Land: Österreich 2024 (55.678 €), Deutschland 2025 (54.066 €), Schweiz 2024 (Monatslohn 7.024 CHF, mit zwölf Monaten auf das Jahr hochgerechnet). Reine Vorbelegung des Eingabefelds – die eigene Eingabe ersetzt den Wert.
- Eskalationsmultiplikator (Glasl-Grobstufe): A 1 · B 1,5 · C 2 Faktor Annahme Eigene Setzung auf Basis Glasl, Konfliktmanagement (Eskalationsstufen 1–9) (1980) – Keine Studie misst Kosten je Eskalationsstufe; der Multiplikator ist eine deklarierte Annahme (a = Glasl 1–3, b = 4–6, c = 7–9) und geht nur in die Obergrenze ein.
- Direkt Beteiligte (Vorbelegung): 2 Personen Annahme Vorbelegung (kleinster Konflikt: zwei Beteiligte) (2026)
- Indirekt Betroffene (Vorbelegung): 5 Personen Annahme Vorbelegung (typisches Team-Umfeld) (2026)
- Konfliktdauer (Vorbelegung): 6 Monate Annahme Vorbelegung (2026)
- Wiederbesetzungskosten je konfliktbedingtem Abgang: 0,9 – 2 × Bruttojahresgehalt Praxiswert HR-Praxisliteratur (Spanne 90–200 % des Jahresgehalts) (2026) – Keine belastbare deutschsprachige Primärstudie – deshalb als Spanne, nicht als Punktwert. Struktur-Plausibilisierung: Bei Acas/Saundry/Urwin (2021) machen Personalabgänge ~79 % der UK-Konfliktkosten aus.
- Jahresarbeitstage (Vollzeit, kalkulatorisch): 220 Tage/Jahr Praxiswert Verbreiteter Kalkulationswert (Personalcontrolling) (2026) – Zur Umlage des Jahresgehalts auf Tageskosten. Plausibilisierung: BAuA (2024) beziffert den Produktionsausfall je AU-Tag in Deutschland auf 152 € (Lohnkosten) bzw. 258 € (Bruttowertschöpfung); unsere gehaltsbasierte Ableitung liegt für Durchschnittsgehälter in derselben Größenordnung.
- Erstattung der Entgeltfortzahlung (Anteil des fortgezahlten Entgelts): AT 0,58 · DE 0,8 · CH 0 Anteil amtlich DE: § 1 AAG (Umlage U1, gesetzlicher Höchstsatz); AT: § 53b ASVG mit EFZ-Zuschuss-Verordnung (50 % + 8,34 % Sonderzahlungszuschlag); CH: keine gesetzliche Erstattung (OR Art. 324a) (2026) – Greift nur, wenn eine Betriebsgröße angegeben ist und unter der Schwelle liegt. DE: Kassensatzungen können den Satz bis 40 % senken und Arbeitgeber-Sozialbeiträge ausnehmen – 80 % ist das gesetzliche Maximum (kleinste Kostenschätzung). AT: Kleinstbetriebe bis 10 Dienstnehmer erhielten 87,51 %; der Einfachheit halber nicht modelliert (Kosten dort leicht überschätzt). Reduziert nur den Lohnkostenpfad; der Wertschöpfungsausfall bleibt beim Betrieb. Rechtsstand 2026.
- Betriebsgröße, bis zu der die Erstattung gilt: AT 50 · DE 30 · CH 0 Beschäftigte amtlich DE: § 1 Abs. 1, § 3 Abs. 1 AAG; AT: § 53b Abs. 2 ASVG (2026) – DE zählt gewichtet (Teilzeit 0,25–0,75, Auszubildende nicht), AT nach Köpfen inklusive geringfügig Beschäftigter. Der Rechner fragt eine ungefähre Zahl; wer nahe der Schwelle liegt, weiß seinen Status.
- Erstattung ab Krankheitstag: AT 11 · DE 1 · CH 0 Tag amtlich DE: § 1 AAG (ab dem ersten Tag); AT: § 53b Abs. 2 Z 3 lit. a ASVG (ab dem 11. Tag, nur bei mehr als 10 aufeinanderfolgenden Tagen) (2026) – Konfliktbedingte Ausfälle sind meist kurz. In Österreich greift die Erstattung deshalb nur, wenn Krankenstände in der Regel länger als zehn Tage dauern – der Rechner fragt das als Schalter ab, statt eine Erstattung einzurechnen, die selten anfällt.
- Produktivitätsabschlag bei kontraproduktivem Verhalten: 0,1 Faktor Annahme Eigene Annahme (2026) – Dienst nach Vorschrift, zurückgehaltene Information, Arbeitszeitmissbrauch: konservative Setzung von 10 % der Arbeitsleistung je betroffener Person; im Rechner überschreibbar.
- Plausibilitäts-Deckel: 1 × Jahres-Personalkosten der Betroffenen Annahme Eigene Setzung; Einordnung an KPMG 2012 (2026) – Produktivitätsverluste (Zeit, Krankheit, kontraproduktives Verhalten) werden bei 100 % der Jahres-Personalkosten der betroffenen Gruppe gekappt (anteilig für den Bisher-Zeitraum) – mehr als die Menschen kosten, kann ihre Arbeitsleistung nicht wert sein. Wiederbesetzungskosten liegen als realer Zahlungsabfluss außerhalb des Deckels. In den dokumentierten KPMG-2012-Fällen lagen Konfliktkosten bei bis zu ~50 % der Gehaltssumme; Rechner ohne Deckel können unplausible Werte weit über 100 % ausgeben.
- Deckungsbeitragsmarge (Kunden- und Auftragsverluste): 0,2 Faktor Annahme Eigene Annahme (2026) – Verlorener Umsatz wird nur mit dem entgangenen Deckungsbeitrag angesetzt, nicht mit dem vollen Umsatz (konservativ). 20 % als branchenneutrale Setzung; im Rechner überschreibbar.
- Schadensanteil am betroffenen Projektvolumen: 0,1 Faktor Annahme Eigene Annahme; Kontext: CPP/OPP 2008 (2026) – Konservative Setzung: 10 % des betroffenen Projektvolumens gehen verloren (Verzögerung, Nacharbeit, Abbruchanteil). Kontext: 19 % der deutschen Befragten erlebten konfliktbedingtes Projektscheitern (CPP/OPP 2008). Überschreibbar.
- Vermeidbarer (dysfunktionaler) Anteil der Konfliktkosten: 0,5 Faktor Annahme KPMG-Konfliktkostenstudie (Rechenbeispiel), eigene Setzung (2009) – Nur der dysfunktionale Anteil ist vermeidbar; funktionale Konfliktkosten gehören zu produktiver Auseinandersetzung. Das KPMG-Rechenbeispiel teilt 50/50; die Trennung ist laut KPMG 2012 unternehmensspezifisch – deshalb als überschreibbare Annahme deklariert.
- Realistisches Reduktionspotenzial: 0,25 Faktor Annahme KPMG-Konfliktkostenstudie (2009) – Die Studie formuliert mindestens 25 % Reduktionspotenzial als These, nicht als Messergebnis – so deklarieren wir es auch. Der Potenzial-Ausweis rechnet konservativ: Gesamtkosten × dysfunktionaler Anteil × 25 %.
Details und Begründungen im Methodenanhang.
Was diese Zahlen sagen – und was nicht
Eine Schätzung ist kein Kontoauszug. Wir rechnen bewusst vorsichtig: Felder, die du leer lässt, zählen als null, und die Obergrenze der Spanne ist gedeckelt. Was hier steht, ist also eher zu niedrig als zu hoch.
Der eigentliche Wert liegt woanders. Wenn die Zahl größer ist, als du erwartet hast, lohnt sich die Frage, wie lange ihr euch das noch leisten wollt. Ist sie kleiner, ist das eine gute Nachricht und trotzdem bleibt die Frage, wie viel Energie gerade in etwas fließt, das niemanden weiterbringt.
Wie wir rechnen, welche Studien dahinterstehen und welche verbreiteten Zahlen wir bewusst nicht verwenden, steht offen im Methodenanhang.
Was ist jetzt der nächste sinnvolle Schritt?
Die berechnete Summe löst den Konflikt nicht. Sie macht sichtbar, was weiteres Abwarten kosten kann. Welcher nächste Schritt sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, wie gut die Beteiligten noch miteinander ins Gespräch kommen.
Ihr könnt noch miteinander reden
Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, den Konflikt selbst zu klären, bevor sich Positionen verhärten. In unserem Seminar lernen Führungskräfte, schwierige Situationen früh zu erkennen, konstruktiv anzusprechen und lösungsfokussiert zu klären.
Die Gespräche drehen sich im Kreis
Wenn sich Lager gebildet haben, Gespräche immer wieder scheitern oder nur noch übereinander gesprochen wird, kann eine neutrale Begleitung helfen. Wir unterstützen Teams dabei, wieder arbeits- und entscheidungsfähig zu werden.
Du bist dir nicht sicher?
Beschreibe uns kurz die Situation. Wir klären gemeinsam, ob ihr selbst weiterarbeiten könnt oder ob Unterstützung von außen sinnvoll ist.
Häufige Fragen
Was kostet ein Konflikt im Unternehmen?
Das hängt davon ab, wie viele Menschen beteiligt sind, wie lange es dauert und was sie verdienen. In den dokumentierten Fällen der KPMG-Studie von 2012 lagen die jährlichen Konfliktkosten zwischen rund 66.000 Euro in einem Vier-Personen-Betrieb und mehreren Millionen bei einem Konflikt zwischen zwei Abteilungen. Der Rechner auf dieser Seite schätzt die Größenordnung für deinen Fall.
Wie berechnet man Konfliktkosten?
Der größte Posten ist fast immer Arbeitszeit: Beteiligte Personen mal Stunden mal interner Stundensatz. Dazu kommen Folgekosten wie Krankheitstage, Wiederbesetzung nach einer Kündigung, verlorene Kunden oder verzögerte Projekte. Wir rechnen nach dem Kategorienraster der KPMG-Studie und weisen jede Annahme einzeln aus, damit du sie an eure Situation anpassen kannst.
Wie viel Arbeitszeit geht durch Konflikte verloren?
Eine Befragung von CPP und OPP aus dem Jahr 2008 in neun Ländern mit rund 5.000 Beschäftigten ergab für Deutschland durchschnittlich 3,3 Stunden pro Woche. Für Österreich und die Schweiz gibt es keine vergleichbare Erhebung, deshalb nutzen wir diesen Wert als Vorbelegung für alle drei Länder und weisen die Übertragung offen aus. Du kannst ihn überschreiben, wenn er für euch nicht passt.
Rechnet der Rechner meinen konkreten Fall aus?
Er schätzt eine Größenordnung, keine exakte Summe. Konfliktkosten lassen sich nach heutigem Forschungsstand nicht vollständig erfassen; ein Teil bleibt unsichtbar. Deshalb bekommst du eine Spanne. Für eine belastbare Erhebung im konkreten Fall braucht es Gespräche im Unternehmen.
Was mache ich mit dem Ergebnis?
Wenn ihr noch miteinander redet, ist das meist selbst zu klären. Rüstzeug dafür vermittelt unser Seminar. Wenn sich Lager gebildet haben und übereinander statt miteinander geredet wird, hilft nach der Konfliktforschung von Friedrich Glasl in aller Regel eine dritte Seite von außen. Der Rechner sagt dir am Ende, wo ihr nach deinen Angaben ungefähr steht.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft in deinem Browser, deine Angaben werden nicht übertragen. Nur wenn du am Ende den ausführlichen Report per E-Mail anforderst, gehen sie einmalig an uns, verschlüsselt, und nach dem Versand gelöscht.
Was kostet die Nutzung?
Nichts. Der Rechner ist frei nutzbar, das Ergebnis siehst du sofort auf der Seite. Wenn du zusätzlich den ausführlichen Report als PDF möchtest, brauchen wir deine E-Mail-Adresse dafür.
Für welche Länder gilt der Rechner?
Der Rechner ist für Österreich, Deutschland und die Schweiz gemacht. Wir sitzen in Wien und haben mit dem österreichischen Rahmen begonnen, die Richtwerte für Deutschland und die Schweiz aber genauso hinterlegt. Du wählst oben das Land, wir rechnen in Euro oder Franken.
Fragen, die hier nicht stehen? Schreib einfach an office@sinnvoll-fuehren.com.