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sinnvollFÜHREN Pinguin-Post
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Mensch vor Rolle. Vertrauen vor Kontrolle.
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Hello again! Schön, dass du wieder mitliest! :-)
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Letzte Woche waren wir wieder in der Schweiz. Wir durften dort in der Firmenzentrale eines in vielerlei Hinsicht vorbildlichen Unternehmens in den letzten Monaten sämtliche Führungspersonen zu einem - aus Organisationssicht - wichtigen Thema schulen: "Der Dialog als Führungsinstrument". Du kannst dir vielleicht denken, dass manche Teilnehmenden mit gemischten Gefühlen zu diesem für alle verpflichtenden Training gekommen sind und wir sind froh, dass die Rückmeldungen am Ende durchwegs sehr gut waren.
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Eine der ersten Übungen war, dass die Gruppen ihre eigene Führungsarbeit in drei Kategorien aufschlüsseln sollten. Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten gehören zum Bereich "Führung"? Welche zum Bereich "Management" und welche zum Bereich "Facharbeit"?
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Danach haben wir darum gebeten, einen leeren Kreis, der im Arbeitsheft abgebildet war, zu einem Tortendiagramm mit 3 Teilen zu machen.
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"Wie viel deiner Arbeitszeit verbringst du derzeit im Bereich "Führung" (Beziehungsarbeit, Vision, Strategie), wie viel im Bereich "Management" (Planen, Kontrollieren, Organisieren) und wieviel im Bereich "Facharbeit" (inhaltliche Mitwirkung an der Produkterstellung)?
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Wie würde dieses Diagramm bei dir aussehen?
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Und dann wurde es nochmals spannend. Wir haben die Leute paarweise darum gebeten, sich an vorbildliche Führungspersonen ihrer eigenen Karriere zurück zu erinnern. Darunter konnten auch Lehrer aus der Schulzeit sein, oder die eigenen Eltern.
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Auf Klebezetteln wurde gesammelt, was diese Leute getan haben, das für unsere Teilnehmenden hilfreich, wertvoll, (be)merkenswert war, was sie also zu vorbildlichen Führungspersonen gemacht hat.
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Weißt du was? Es passten fast ALLE Antworten in den Bereich "Führung". Aus dem Bereich "Facharbeit" kamen lediglich Aussagen wie "war für mich ein guter Sparringspartner" oder "interessiert sich für meine Arbeit". Ein Teilnehmer meinte, dass der Bereich "Management" erst (be)merkenswert wird, wenn er nicht hinreichend bedient wurde. Dann natürlich im Negativen. Managementaufgaben zu erfüllen wird also mehr als Hygienefaktor verstanden, denn als Führungsaufgabe.
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Und trotzdem waren die Tortenstücke im Kreisdiagramm im Bereich "Führung" bei vielen nicht die größten.
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Die Ergebnisse aus allen Gruppen haben wir am Ende noch durch eine KI auswerten lassen...
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Die KI-Auswertung brachte folgende Ergebnisse:
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- Vorbildliche Führung ist eine Frage von Haltung, Beziehung und Vertrauen.
- Das mit Abstand häufigste Thema quer durch alle Gruppen war Vertrauen geben, schenken, spüren lassen.
- Teilnehmende wünschen sich Führung, die glaubwürdig ist und nicht performt wird.
- Vorbildliche Führung schafft Raum, statt ihn zu verengen.
- Die vorbildliche Führungsperson sieht den Menschen hinter der Rolle.
- Führungskommunikation mit Klarheit, Transparenz, Augenhöhe und zum richtigen Zeitpunkt, ist entscheidend.
- Vorbildliche Führung fordert heraus, mit Sicherheitsnetz.
- Führung als Vorbildfunktion wird nicht als moralische Anforderung verstanden, sondern als Energie, die positiv ansteckt.
- Ruhe und Gelassenheit sind wichtige aktive Schutzfunktion, wenn vieles rundherum in Aufruhr ist.
- Fazit
Vorbildliche Führung wird in allen Gruppen als Kombination aus Haltung und Verhalten beschrieben und nicht als Technik. Im Kern zeigen sich drei Grundprinzipien, die sich durch alle Trainings ziehen:
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- Vertrauen vor Kontrolle – Loslassen, Freiraum geben, Verantwortung übertragen
- Mensch vor Rolle – Echtes Interesse, Beziehung, Augenhöhe
- Vorbild vor Anweisung – Selbst vorleben, was man erwartet; durch Energie und Haltung führen
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Am Ende der Trainings haben viele Führungspersonen beschlossen, daran zu arbeiten, dass Führung in ihrem künftigen Arbeitsalltag mehr Raum bekommen muss. Und manche haben für sich festgestellt, dass sie zu gerne Facharbeit machen, um diesen Teil einschränken zu wollen. Auch in Ordnung.
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Unser Tipp
Die besten Fachexpert:innen und die besten Führungspersonen bringen normalerweise unterschiedliche Vorlieben und Stärken mit. Die einen haben stärkeres Interesse an der Aufgabe, am Produkt, oder daran, sich so richtig in ein Problem reinzufuchsen. Und die anderen haben Freude am Weitblick, am Fördern anderer, oder daran, dass aus Fehlern neue Erkenntnisse entstehen.
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Nicht jede hervorragende Umsetzerin oder jeder hervorragende Umsetzer ist auch eine hervorragende Führungsperson.
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In einem Kooperationsgespräch letzte Woche sagte ein Kunde: "Ich fürchte, da muss ich eine Entscheidung treffen. Diesen inneren Konflikt kenne ich nur zu gut und der begleitet mich sonst immer weiter."
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Vielleicht möchtest du ja, wenn dir diese Worte vertraut sind, die oben beschriebene Übung mit dem Kreis für dich machen. Und dann gehe in dich. Welches Tortenstück macht dir am meisten Freude? Welches am wenigsten? Wenn du deine Erkenntnisse mit uns reflektieren möchtest, sind wir gerne für dich da.
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News
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And the winners are...
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Hast du bei unserem Gewinnspiel im letzten Newsletter mitgemacht? Dann hast du deine Chance genutzt, einen von zwei Freiplätzen in unserem brandneuen Trainingsformat "Konflikte lösungsfokussiert auflösen" von 20.-22.Mai 2026 zu gewinnen.
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Gewonnen haben Laura H. und Harald K. Herzlichen Glückwunsch und wir freuen uns, dich im Mai bei uns zu sehen. (Den Link zum Video von der Ziehung gestern Nachmittag findest du am Ende des Newsletters.)
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Solltest du diesmal nicht gewonnen haben und trotzdem gerne dabei sein wollen, melde dich gerne bei uns. Solange Plätze frei sind, finden wir bestimmt gemeinsam eine gute Lösung.
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WirKschaft-Forum
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Am 28. Mai von 17 bis 20 Uhr findet bei uns, in der Mittelgasse 4 in Wien, das erste WirKschaft-Forum statt. Ja, das ist kein Tippfehler. Die WirKschaft ist ein Zusammenschluss von vier erfahrenen und lösungsfokussiert arbeitenden Ladies (Susi Bauer, Doris Regele, Gabi Preßlinger-Bukovica und Veronika), die gemeinsam wirken wollen.
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Das WirKschaft-Forum soll ein immer wiederkehrender lösungsfokussierter Austausch - ein Zukunftsdialog - sein, der dir dabei hilft deine persönliche Wirksamkeit zu verstärken. Wir laden in einen Raum ein, wo Sorgen ihren Platz haben dürfen und wo wir gemeinsam aus Möglichkeiten Ideen und relevante Handlungen entstehen lassen.
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Die Idee zum Lösungsfokussierten Zukunftsdialog stammt übrigens von Johanna Amlacher, die selbst Bedarf angemeldet hat und das Format mit uns gemeinsam umsetzen wird. Wenn du Zeit und Lust hast dabei zu sein, gib bitte kurz per Email Bescheid, dann schicken wir dir rechtzeitig alle Infos dazu.
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Wir sind dann mal weg...
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... und melden uns in 2 Wochen wieder!
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Hurra - es geht nach Kanada! :-) Wir sind beim Retrospective Facilitators Gathering in Kanada dabei und machen uns demnächst auf den Weg dahin. Bestimmt gibt es dort wieder viele neue Einsichten, Ideen und Gedankenexperimente und wir sind schon heute gespannt, was wir in zwei Wochen berichten und mit dir teilen werden. Via Email, Signal und WhatsApp erreichst du uns gerne trotzdem - allerdings könnten die Antwortzeiten etwas auf sich warten lassen. Daniela und Natascha sorgen in der Zwischenzeit dafür, dass in Wien alles reibungslos weiterläuft.
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Sonnige Grüße von deinem sinnvollFÜHREN Team aus der Mittelgasse in Wien
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Veronika, Ralph, Daniela und Natascha sowie Sunny und Elsa
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PS: Die Gewinnverlosung im Video:
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