Teilen macht reich … und noch viel mehr

Teilen macht reich … und noch viel mehr

Eigentlich wollte ich den Blogbeitrag schon am 16. Februar schreiben, … heute klappt es endlich:

    Am 16. Februar habe ich folgende E-Mail erhalten:
Hallo Werner,

vielen Dank für Deine Infos und vor allem auch für den offenen Termin.
Ich spüre wie gut mir so ein Firmen-übergreifender Austausch tut und
konnte so einiges für mich mitnehmen.

Viele Grüsse

Bxxxxxx

Was war der Grund dafür? Bei verschiedenen Gelegenheiten fragen Menschen, die agil interessiert sind, ob sie mal sehen können, wie wir agil unterwegs sind und manche finden dann auch den Weg in den Südwestpark und schauen sich unseren „Visual-Center“ an. So war das am 15. Februar auch mit dem Absender dieser E-Mail. Er war extra mit dem Fahrrad aus der Sigmundstraße zu uns gekommen.

Wie sieht so ein Austausch aus?

Cosima Laube hat ihren Besuch bei uns letzten Sommer auf Ihrem Blog sehr schön beschrieben:
„Der Besuch bei Werner Motzet im IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit war recht spontan, ich war nur eine knappe Stunde dort … Doch an Impulsen und Input konnte ich eine ganze Menge mitnehmen. Nicht nur hören oder lesen, wie z.B. Dailies und Retrospektiven oder die Koordinationen über mehrere zusammenarbeitende Teams ablaufen, sondern direkt Arbeitsergebnisse gezeigt und erklärt bekommen. Hintergründe erfahren. Arbeitsgegenstände live vor Ort zu sehen. Beteiligte Menschen sehen.“

Warum mache ich das (so gerne)?

„Teilen macht reich“ ist in meinem Leben „Alltag“ und da „mehr teilen“ auch „reicher macht“ kann ich gar nicht genug davon haben.
Manchen Leuten macht das Angst:

  • „Wo soll das enden?“,
  • „Was, wenn der Andere nur nimmt und nicht teilt?“,
  • „Du gibst ja her, was Du Dir aufwendig erarbeitet hast, und was bekommst Du dafür“.

Mir geht das nicht so, ich er-lebe:

  • mein „Vertrauensvorschuss“ wird belohnt,
  • ich lerne beim Teilen so viel mehr, dass es ein Verlust wäre nicht zu teilen.

Mein Aufruf zum Teilen lautet daher:

„Probiert es einfach aus, es ist so bereichernd … „.

Und, … ich habe es heute wieder getan, 10 Leute von einem Automobilhersteller sind am Nachmittag zu uns gekommen, so viel Interesse, so viele gute Fragen, so viel Ehrlichkeit, so viel Weiterdenken. Ich bin immer noch am Genießen und Verdauen. Ganz langsam trauen sich die Besucher auch von sich zu erzählen und dazu Fragen zu stellen. Viele gute Ideen und Ansätze und ich darf Mut machen! Ist das nicht wunderbar? Im Anschluss, nach zwei Stunden im Stehen, haben wir uns noch in einem Lokal zusammengesetzt und uns weiter ausgetauscht. So kamen Fragen, wie: „Auf Deiner Visitenkarte steht Katalysator. Wie ist das gemeint?“ Und nach meiner Erklärung „Ich darf mitwirken an der Veränderung, ohne dass ich verbraucht werde“, da kam: „Aha, bei Dir kommt viel Müll rein!“ Da musste ich lachen und erklären: „Das kommt auf die Sichtweise an: Aus meiner Sicht kommt was Gutes raus.“
Ich kann Euch nur empfehlen: Probiert es aus! Teilt mit anderen Abteilungen und Firmen! Ihr werdet sehen: Das ist so bereichernd! Und wenn Ihr es nicht glaubt, dann kommt in Nürnberg vorbei…

Wann mache ich das (wieder)?

Da ich ja (ab und zu) auch arbeite, finden Besuche im Schnitt einmal pro Woche (oder seltener) statt. Die nächsten drei Wochen gibt es vier Besuche und die Besucher kommen zum Teil von weit her.

Werner Motzet

Wir freuen uns, dass wir hier Gastbeiträge von Werner Motzet veröffentlichen dürfen. Er setzt den lösungsfokussierten Ansatz im skalierten agilen Umfeld ein und berichtet von seinen Erfahrungen damit.

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